Behandlung einer Verbrennung

Homöopathische Behandlung einer Verbrennung zweiten Grades

Eine Frau, 44 Jahre, hatte eine Stahlthermoskanne mit kochend heißem Wasser nicht richtig verschlossen. Sie klemmte sich diese Kanne gegen 12 Uhr unter den Arm, wobei das kochende Wasser über ihren rechten Handrücken floß. Vor Schreck über den sofort heftig einsetzenden Schmerz stellte sie die Kanne so unglücklich ab, daß ein zweiter Schwall über den verbrühten Handrücken floß. Aus beruflichen Gründen (Termindruck) wurde bis zum Abend nichts unternommen (Schockzustand).

Beobachtungen im Verlauf des Nachmittags:
Die Hand schwoll bis zum Unterarm deutlich an, die Hand war intensiv gerötet und schmerzte zu Beginn pulsartig. Nach ca. 2 Stunden veränderte sich der Schmerz. Er trat nunmehr nur noch jede halbe Stunde für 10 Minuten auf. Die Schmerzintensität veränderte sich nicht. Nach diesen 2 Stunden setzte die Blasenbildung ein.
Gegen Abend fühlte sich die Frau laut ihren Worten „schlapp, müde und fertig, da sich an der Situation nichts mehr verändert hatte“.

Gegen 18 Uhr bekam sie von ihrem Homöopathen eine Gabe Cantharis C 30 (3 Globuli) direkt unter die Zunge.
Nach einer halben Stunde hörten die Schmerzen auf, die intensive Rötung und Schwellung ging im Laufe des Abends zurück. Die Nacht verlief ohne weitere Komplikationen.
Am nächsten Morgen platzten einige der Blasen auf. Die austretende Flüssigkeit wurde vorsichtig abgetupft.

Nach 4 Tagen verschlossen sich die offenen Stellen und in den darauffolgenden Tagen heilte die Verbrennung – ohne jegliche Narbenbildung – vollständig ab. Es entstand lediglich eine sehr leichte Braunfärbung der Haut an der Verbrennungsstelle.