Hilfsmittel

Hilfsmittel während der homöopathischen Behandlung

Unter diesem Titel verstehen wir alle Maßnahmen,
die Sie während einer homöopathischen Behandlung einsetzen können,
ohne daß diese das homöopathische Mittel stören und auch kein homöopathisches Mittel sind.

Erkältungen und Infektanfälligkeiten:

  • Echinacin, mindestens eine Woche lang einnehmen, aber unbedingt in Wasser aufgelöst (10 Tropfen auf eine Tasse lauwarmes Wasser), da Echinacin die Mundschleimhaut angreift. Grundsätzlich nur einen Mono-Stoffe verwenden.
  • Saunagänge helfen, aber ohne ätherische Öle - wie Pfefferminz - anwenden.
  • Viel trinken.
  • Liebe, Zuwendung, Zeit.
  • Kneipp'sche Anwendungen.
  • Schwarzer Rettich mit Honig oder Kandis.
  • Zwiebelsud.
  • Tee: Kaltauszüge.
  • Vorsicht mit Vitamin C, dieses bindet sich an Eisen. Eisen wird aber während eines Infektes vom Körper vermehrt ausgeschieden, da Infektstoffe Eisen als Nahrung benötigen.
  • Ascorbinsäure und andere künstliche Vit. C's sind schlecht.
  • Hagebutte und Sanddorn enthalten viel natürliches Vitamin C.
  • Lindenblüten-Tee.
  • Bei verstopfter Nase: Butter hochziehen. Ayurved. Med.: Ghee.
  • Dampfbad mit Salz (verträgt aber nicht jeder). Nicht anzuwenden bei Menschen mit niedrigem Blutdruck. Personen nicht alleine lassen.
  • Wadenwickel unterdrücken das Fieber. Nur bei extremem Fieber mit Phantasieren anwenden. Kalte Wickel mit Eiswürfel, gut einwickeln. Viele Handtücher und Wolltücher verwenden. Gut zudecken! Keine Zugluft, Beine bleiben unter der Decke.
  • Wenn Kinder bei hohem Fieber phantasieren (Rot-schwarzes Monster mit rot-violetten Zacken, etc.): Belladonna!

     

Fieber:

  • Nie unterdrücken!!!
  • Wichtig ist, was der Patient will, nicht unsere Ängste!
  • Will er nichts essen, dann wird Nulldiät akzeptiert!
  • Will er im Fieber viel essen, dann sollten wir an Phosphor denken.
  • Eventuell Einläufe machen.


 

Halsschmerzen:

  • Was braucht der Patient? Heiße oder kalte Getränke?
  • Wenn heiß, dann Kartoffel-Wickel.
  • Wenn kalt, dann Quark-Wickel.
  • Salbei-Tee. Tee's nie zu lange verwenden! Derselbe Tee wird höchstens für 3 Wochen gegeben. Paracelsus sagte: In jedem Kraut steckt Heil und Tod zugleich; es kommt nur auf die Dosierung an.
  • Granobil-Ronduletten: Lutschpastillen, Monopräparat.
  • Papaya-Samen kauen.
  • Knoblauch roh essen (gegen Mandelentzündungen).
  • Fenchelhonig.
  • Nicht Milch mit Honig: Verschleimt, bei Husten!).


 

Ohren:

  • Zwiebelwickel, muß aber das ganze Ohr gut bedecken.
  • Knoblauch wie ein Tampon ins Ohr stecken, an einen Faden hängen!


 

Sinusitis:

  • Dampfbad mit Kochsalz.
  • Heilsonne. Rotlicht (trocknet Schleimhäute aus).


 

Leichter Erkältungshusten:

  • Thymian, Huflattich, Efeuextrakt.
  • Hustentee (so nur, wenn kein homöopathisches Mittel verabreicht wurde!):
  • Fol. Farfarae 20,0
  • Herb. Plantagines 20,0
  • Herb. Thymin 20,0
  • Radix Primulae 20,0
  • Herb. Pulmonariae 10,0
  • Finctus Anisi cont 10,0
  • Bei Gabe eines Homöopathikum's nur ein Monopräparat geben!
  • Zwiebelsud aus ganzen Zwiebeln mit Honig.


 

Durchfall:

  • Flüssigkeit, aber mit Vorsicht, denn eine Verschlimmerung ist möglich.
  • Uzara-Tropfen (keine hom. Beh.!).
  • Elektrolytlösungen.
  • Geriebene Äpfel, Karotten, Haferschleim.
  • Himbeer- und Brombeerblättertee.
  • Okoubaka.
  • Heilerde: Firma Luvos.
  • Auslandstip: Glühende Kohlen in Wasser werfen, um Wasser zu konservieren.


 

Verstopfung:

  • Klistier, Pflaumen, Trockenfrüchte.
  • Morgens auf nüchternen Magen ein Glas kaltes Wasser trinken.
  • Apfelwein, Sauerkrautsaft, Obstessig.
  • Viel trinken.
  • Leinsamen nachts einweichen, morgens dann essen.
  • Obst, Säfte.
  • Falls Antibiotika gegeben wurde! Aufbau des Magen-Darm-Traktes mit: Milchzucker, Joghurt, und Sauerkraut für mindestens zwei Wochen geben.
  • Vorsicht bei Symbioflor u.a.: Hier wandern Stoffe in den Dünndarm und erzeugen übelste Durchfälle. Die Zusammensetzung im Darm ist nicht mehr stimmig. Hier unbedingt den Stuhl kontrollieren!
  • Bei Würmern: Rohes Sauerkraut. Rohe Himbeeren.
  • Bauchmassagen.
  • Nie eine Symbioselenkung bei Pilzbefall durchführen. Jeder Darm hat seine individuelle Flora!

 

Allgemeine Anmerkungen:
Laborwerte sind so vielfältig wie Menschen. Was für eine Aussagekraft haben sie denn dann?
Antimykotika zerstören die Darmflora, kaum den Pilz.
Pilzerkrankungen, z.Z. herrscht eine wahre Hysterie bzgl. dieses Thema's.
Solange keine Probleme bestehen, sollte keine Behandlung durchgeführt werden. Was wollt Ihr denn behandeln, wenn keine eindeutigen Symptome vorhanden sind, sondern nur irgendwelche Laborwerte. Lerne auf Dich zu hören! Esse nicht mit dem Kopf!!! Dein Stoffwechsel sagt Dir, was Du brauchst!

Hämorrhoiden:

  • Sitzbäder mit Eichenrinde, 20%ige Lösung.
  • Calendula-Essenz.
  • Hamamelis-Salbe oder Zäpfchen.
  • Lebertran.


 

Hautkrankheiten:

  • Keine entfettenden Substanzen verwenden (Seife, Badezusätze).
  • Olivenöl oder Sojaöl ins Badewasser geben.
  • Oliven-Öl ist ein Sonnenschutzmittel und Tropen erprobt.
  • Hilfreich bei Neurodermitis!
  • Bei nässenden Ekzemen physiologische Kochsalzlösung.
  • Bei trockenen Ekzemen: Linolafett (Öl in Wasser-Emulsion), Aschebasiscreme. Vaseline rein (aber nur sehr dünn). Unguentum-molle. DHU-Cardiospermumsalbe ist zu dick. Calendulasalbe ist toll: Calendulin von Arlberger (Tirol). Weleda ist zu fettig. Mandelöl!
  • Salbenrezept für Neurodermitispatienten (in Notfällen (starkes Jucken)):
  • Hametumsalbe 100,0 und Ferrum-phos D6 10,0 dazumischen.


 

Ödempatienten:

  • Lymphdrainage.
  • Reisdiät.
  • Saftfasten: Gemüsefasten für 3-4 Tage. Obst versäuert.
  • Birkenblätter-Tee. Brennessel-Tee. Nie länger als 3-4 Tage trinken.
  • Wacholder (nicht in der Schwangerschaft: Abortgefahr!), außerdem schädigt Wacholder die Nieren.
  • Kürbiskerne.
  • Ackerschachtelhalm.
  • Gewürze: Petersilie (aber nicht für Schwangere, denn damit kann man abstillen!).
  • Wermut-Tee.

 

Verletzungen:

  • Arnika-Tinktur nie äußerlich anwenden. Calendula äußerlich!
  • Aristolochia clematis äußerlich!
  • Kein Eisbeutel, der verzögert die Wundheilung.
  • Wunden, Insektenstiche, die nicht bluten, zum Bluten bringen!
  • Spitzwegerich bei Abschürfungen, Insektenstiche.


 

Verbrennungen:

  • Haushaltsessig (5%ig) erwärmen.
  • Mund, Lippe, Zunge verbrannt: Mund spülen mit Essig. Hamamelis.
  • Rezept für alle Verbrennungen:
  • Urtika urens 10ml Urtinktur
  • Canth. 10ml Urtinktur
  • Calend. 10ml Urtinktur
  • Hypericum 10ml Urtinktur
  • Alles mit 20-30 Tropfen abgekochtem Warmwasser mischen. Damit ein Leintuch tränken. Öfter wechseln. Kaum Narbenbildung. Bei dunkelhäutigen Menschen kommt sogar die Pigmentierung wieder.


 

Sonnenbrand:

  • Johanniskraut-Öl (aber Vorsicht: Nicht an die Sonne gehen, Lichtempfind-lichkeit; nur im Haus verwenden!).
  • Essig.
  • Mit Ringerlösung oder Salzwasser abwaschen, fördert die Wundheilung.


 

Muskelkater:

  • Lokalisierter Kater: Arnika-Öl (1:20)
  • Generalisierter Kater: Bellis perennis.


 

Appetitlosigkeit:

  • Wenn alte Leute keinen Appetit mehr haben: Kondurango-Wein, davon 1-2 Eßlöffel täglich vormittags.


 

Herpes labialis:

  • Teebaumöl, den Tropfen nicht verreiben..
  • Capsicum-Urtinktur, den Tropfen nicht verreiben.
  • Nat-m.-Salbe (DHU), auch nicht verreiben.


 

Zystitis:

  • Wenn akut: Bärentraubenblättertee.
  • Oder einen Kaltwasserauszug (12 Std. stehen lassen) aus Folia Uvae ursi 50,0, Fol. Orthosophonis staminei 25,0, Herb. Herniariae 25,0. Davon eine Tasse entnehmen und erwärmen.
  • Blasen- und Nieren-Tee aus Apotheke.


 

Entzündliches Rheuma:

  • Weidenrinde (ein natürliches Aspirin) als Tee.
  • Spiraea ulmaria (wie ein Schmerzmittel einnehmen) (WIESENKÖNIGIN).

 

Prüfungen:

Avena sativa-Urtinktur 20,0 (HAFER)
Valeriana-Urtinktur 20,0 (BALDRIAN)
Passiflora-Urtinktur 10,0 (PASSIONSBLUME)
Davon 25 Tropfen vor dem Schlafen, ca. 1 - 2 Wochen vor der Prüfung!

 

Fußpilz:

  • Apfelessig-Fußbäder.
  • Eigenurinbehandlung.


 

Augenverletzungen:

  • Aconit bei Augenentzündungen (z.B. durch Wind).
  • Arnika bei Verletzungen.
  • Bei einem blauen Auge: Symphytum.
  • Bei Eiterungen Augenwaschungen mit Euphrasia-Urtinktur.